Inklusion

Die LaS NRW hat in 2016 eine Broschüre mit dem Titel „Es ist normal verschieden zu sein. Gemeinsam älter werden mit und ohne Behinderung“ erstellt.

Dabei geht es um die momentanen und zukünftigen Bedingungen und Möglichkeiten der Inklusion im Hinblick auf Bedürfnisse, Rechte und Wünsche von Menschen mit und ohne Behinderung im Alter.

Generell lässt sich sagen, dass Menschen mit und ohne Behinderung grundsätzlich die gleichen Wünsche im Bezug auf das Leben im Alter haben.
Die Menschen möchten vor allem in ihrer vertrauten Umgebung unter Beibehaltung ihrer gewohnten sozialen Beziehungen leben. Dazu ist es für sie wichtig, am Leben der Gemeinschaft teilhaben zu können und in ihrer Freizeit interessanten Beschäftigungen nachzugehen.
Besonders im Krankheits- oder Pflegefall ist es ihr Wunsch von vertrauten Menschen gepflegt und versorgt zu werden. Größtmögliche Selbstbestimmung ist ihnen dabei das wichtigste.
Zuzüglich dessen gibt es in der UN-BRK verankerte Rechte, die gerade auch für ältere Menschen mit Behinderung von Bedeutung sind. Demnach haben alle das Recht auf eine:

  • Unabhängige Lebensführung und Einbeziehung in die Gemeinschaft (Art. 19)
  • Teilhabe am politischen und öffentlichen Leben (Art. 29)
  • Teilhabe am kulturellen Leben, sowie an Erholung, Freizeit und Sport (Art. 30)

Aufgrund dieser Tatsachen und mit Hinblick auf die in Zukunft steigende Anzahl an älteren Menschen mit Behinderung, muss man die Frage stellen, inwiefern die derzeitigen Unterstützungsangebote der staatlichen Behinderten- und Altenhilfe zu diesen Umständen passen.
Die derzeitigen Wohnformen und Strukturen der Behindertenhilfe, wie auch die Versorgungs- und Unterstützungsangebote in den kommunalen Gemeindewesen sind häufig noch nicht so konzipiert, dass sie den Wünschen der älteren Menschen nachkommen können.

Hier gelangen Sie zum Download der Broschüre!

Viel Spaß beim Lesen!